Sonntag, 30. März 2008

East Cape

So, da bin ich wieder.
Ich bin vorgestern von Napier nach Gisborne gefahren. Die Strecke ging an der Kueste entlang und es gab so manch schoenen Strand und See zu bewundern.



In Gisborne bin ich dann in einem ehemaligen Kloster untergekommen und nach ein wenig sportlicher Betaetigung (schwimmen) gabs dann abends einen ziemlich traschigen Horrorfilm im TV Raum zu bewundern. Ob das so im Sinne der Erbauer des Gebaeudes war?? ;-)

Gestern ging es dann weiter von Gisborne nach Whanarua Bay . Ich bin da in einer richtig schoenen Herberge untergekommen, die direkt am Meer in einer kleinen Bucht gelegen war. Da Kajaks dort fuer lau aus zu leihen waren, habe ich eine kleine Kajaktour durch die Bucht mit anschliessendem Schwimmen gemacht. Am Abend war dann eine Gruppe so nett mich mit durch zu fuettern, da es dort wirklich nirgends eine Einkaufsgelegenheit gab. In einer netter Runde am Feuer haben wir dann den Tag ausklingen lassen.



Mittlerweile bni ich in Whakatane angekommen und werde heute nachmittag den Bruder von Lesley kennen lernen.

Donnerstag, 27. März 2008

Napier

Gestern bin ich von Taupo nach Napier gefahren.
Napier ist eine Stadt, die komplett im Art Deco Stil erbaut worden ist, nachdem es im Jahre 1931 von einem Erdbeben mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala erschüttert und nach dem darauf folgenden Feuer fast vollständig zerstört worden ist. Man hat die Stadt dann wieder im damalig aktuellen Stil aufgebaut.



Art Deco nennt man den Kunst- und Architekturstil von 1905-1930. Besonders typisch sind die nach oben verlaufenden Linien, die an Hochhäuser erinnern sollen, und für Fortschritt und Technologie stehen sollen. Dazu kommen dann noch viele an Ägypten erinnernde Zeichen, da zu der Zeit auch ein Sinn für alte Architekturen die ganze Sache ist schon sehr schön hier an zu sehen, und nach einem kostenlosen Filmvortrag auch zu erkennen gewesen.

Mittwoch, 26. März 2008

Mount Doom / Tongariro Crossing

Moin moin!
Heute habe ich die gute Stube von Sauron besuchen duerfen, naemlich den Mount Doom, oder wie er in echt heisst "Mount Ngauruhoe".
Seitdem der gute Sauron da aber nicht mehr so viel heizt, sieht der Berg etwas unfeuriger aus.

vorher:


nachher:


Ich habe also den Tongariro Crossing gewandert. Dazu wurde ich heute morgen um 6.10 Uhr mit dem Bus abgeholt worden. Sowas aber auch. So frueh aufstehen, und das auch noch im Urlaub. Naja. Leider war es ziemlich bewoelkt, so dass ich nur selten mal einen guten Blick auf die umgebenden Berge werfen konnte. In der Mitte war die Luft ziemlich stark schwefelhaltig und warm, was von den 2 akiven Vulkanen kommt. Zum Ende hin hat es sich dann etwas verbessert, so dass man schon einige schoene Stellen bewundern konnte. Nach 7 Stunden Wandern bin ich dann erschoepft nach Hause gefahren worden.

Dienstag, 25. März 2008

Taupo

Hallöle!
Ich bin heute von Wellington nach Taupo gefahren. Auf der Strecke war nicht all zu viel los, darum bin ich auch durch gefahren und nach 6 Stunden in Taupo angekommen. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge wurde mir empfohlen meine geplante Wanderung durch den Tongariro National Park mit seinen 3 Vulkanen schon morgen zu machen, da das Wetter schlechter werden soll. Geplant war für morgen eigentlich mein Tandem Sky Dive, also das Tandemfallschirmspringen. Tja, darum bin ich eben schon gesprungen.



Junge, war das cool.
Ich bin aus 15000 Fuß Höhe abgesprugen. Man musste die Beine nach hinten hoch ziehen und starrte dann ungläubig nach unten. Wir haben noch ein paar schöne Drehungen gemacht, so dass ich einen kleinen Drehwurm hatte. Nach einer Minute freiem Fall wurde dann der Fallschirm gezogen. Aber die Aussicht war schon phenomenal, man konnte den See und die Stadt richtig schön klein unter sich sehen und bewundern. Entgegen meiner Befürchtung hatte ich gar keine Panik. Ich hatte gedachte, dass ich während des freien Falls so eine Panik wie beim Canyon Swing hatte, und das Ganze dann eine Minute lang. Da aber alles sooo weit unter einem ist, war das eigentlich recht locker und durchweg amüsant. Der Boden war halt nicht so bedrohlich nah wie beim Swing, sondern wie im Flugzeug einfach weit und somit harmlos unter einem. Nur wurden die Finger nach einer Minute ganz schön kalt. ;-)

Montag, 24. März 2008

Wellington

So, heute war mein letzter Tag auf der Südinsel. Ich habe heute morgen um 8 Uhr auf der Fähre gestanden und bin dann sicher durch den Malborough Sound rüber gefahren worden.
Die Sonne stand noch ziemlich tief, so dass ich ein paar Probleme mit den Fotos hatte, aber einige schöne sind schon dabei raus gekommen.
Nach 3 1/2 Stunden bin ich dann in Wellington angekommen.



Ich habe dann in Wellington fast 6 Stunden im Te Papa Museum verbracht, und somit von der Stadt gar nicht so viel mit bekommen. Das Museum war aber auch wirklich sehr fesselnd und behandelte die Themen Wale, Moai-Kultur, Ökologie, Erdplattentektonik und noch einiges anderes. Das Schöne an den Museen hier in Neuseeland ist halt, dass die Themen nicht so trocken, sondern sehr interaktiv dargestellt werden. Schön war das Erdbebenhäuschen, in dem man durchgeschüttelt worden ist. :D

Sonntag, 23. März 2008

Bye Bye Ngatimoti

Heute war mein letzter Tag in Ngatimoti bei Lesley und Paul.

Vorgestern gab es noch eine kleine pot luck party, wo alle Leute vom Heaphy Track etwas zum Essen mit gebracht haben und wir die Fotos bewundert haben, die wir auf dem Track gemacht haben. Ich habe dann noch einen kleinen Vortrag ueber meine bisherige Reise gemacht, und dann wurde gut gefuttert.



Gestern war dann eine kleine Wanderung zum White Rock auf dem Programm, der einen gute Uebersicht ueber das Tal rund um Ngatimoti geliefert hat und wir haben noch ein paar Bekannte von Manni und Lesley besucht.



Heute war dann noch ein kleines Abschiedsessen bei den Hadleys auf dem Programm, bevor es mit schwerem Herzen nach Picton geht.
Zuerst aber werde ich hoffentlich noch den Alex, meinen Schwimmkollegen, hier in Nelson treffen und ein paar Bierchen schluerfen.
Morgen geht es dann von Picton aus mit der Faehre nach Wellington auf die Nordinsel.

Freitag, 21. März 2008

Heaphy Track

Ich bin wieder dahaaaa!
Und meine Knie haben bis zum letzten Meter gehalten.

Doch fangen wir vorne an:
Nach einem feudalen Mahl mit Pauls geliebtem Barbequegrill habe ich die letzte Gelegenheit für ein Bad in den nächsten 4 Tagen genutzt. Natürlich stilecht unter wolkenfreiem Sternenhimmel in der Open-Air-Badewanne von Manni. Das war schon echt mal was Neues in der Badewanne zu liegen, nach oben zu starren und die Milchstrasse zu sehen. Sehr nett. Werde ich mir in Düsseldorf wohl auch mal auf dem Balkon aufbauen.. ;-)



Am nächsten Tag ging es dann mit einer Gruppe von 8 Leuten los an der Browns Hut los.
Hier noch mal die Karte zum Heaphy Track .



Von links nach recht:
Joeman, Ulrike, Caron, Mechthild, Paul und Sarah
Peter und Lesley

Dann gings los über Schwingbrücken und tiefgrünem Wald hoch auf 900 Meter. Insgesamt haben wir am ersten Tag 7 Stunden gewandert und haben dabei 21 km zurück gelegt. Die erste Pause gab es an der Aorere Shelter. Weiter gings bis zu diesem schönen Baum, an den Wanderer Ihre kaputt gelaufenen Schuhe heften können.



Die erste Übernachtung gabs in der Gouland Downs Hut, einer urigen kleinen Hütte mit einer Feuerstelle. Es wurde jeweils für die gesamte Truppe gekocht, so dass wir 3 unterschiedliche und richtig leckere Abendessen geniessen durften. Lesley und Paul waren als erste dran.



Ab dann ging es nicht mehr bergauf, und der längste Tag war geschafft. Nach einem kleine Abstecher zu einer kleinen Höhle mit Wasserfall gings dann weiter Richtung Saxon Hut. Das Wetter hatte sich verschlechtert und war zuerst nur nebelig bis es in einen leichten Nieselregen überging. Dank der hohen Luftfeuchtigkeit gab es aber massig richtig schönes grünes und weisses Moos zu bewundern.



Die zweite Übernachtung war dann in der James Mackay Hut. Die war zwar nicht so urig und wenig besucht wie die erste Hütte, dafür aber toilettentechnisch in deutlich besserem Zustand. Ja, sowas weiss man dann nach 2 Tagen auch zu schätzen..



Am nächsten Tag hatten sich dann alle Wolken verabschiedet und uns 2 sonnenreiche Wandertage beschert. Die Vegetation veränderte sich hier schon deutlich Richtung Dschungel.
Die Region nannte man übrigens Buller, und mit etwas Phantasie konnte man Gesichter oder halt Monster in dem Moos erkennen.. Buller people..



Die dritte übernachtung war schliesslich in der Heaphy Hut.



Hier wurden die Sandflies dann zu einer richtigen Plage. Die haben sich zu Hunderten auf einen gestürzt, was ich dank RIT, einer Anti-Mücken-Creme, zum Glück recht gut überlebt habe. Die Viecher sind echt noch lästiger als Finanzbeamte.. ;-)


Am letzten Tag gings dann weiter Richtung Kohaihai. Die Strecke ging fast ausschliesslich am Strand entlang und somit gab es eine Menge echt paradiesisch schöner Abschnitte. Wenn denn diese verfl**** Sandflies nicht wären...



Nach insgesamt 82 km sind wir dann nach 4 Tagen wieder in der Zivilisation angekommen und konnten nach einer kurzen Autofahren in unserem Hotel endlich duschen und ein Bier geniessen. Lecker..
Meine Knie haben prima gehalten und haben erst auf den letzten 2 km Ärger gemacht. Es sei ihnen nach diesem Trip verziehen. :D



Am nächsten Tag gings dann mit einem kleinen Flugzeug zurück über die Berge nach Motueka und dann dank June, die uns abgeholt hat, nach Ngatimoti zurück.

Freitag, 14. März 2008

Auf nach Pikirangi

So, ich bin gerade in Nelson angekommen, und habe hier wieder die Moeglichkeit genutzt, Fotos hoch zu laden.

Ich bin von Picton ueber einen kleinen Abstecher in die Marlborough Sounds nach Nelson gefahren. Gleich geht es weiter zurueck nach Ngatimoti.
klick mich, ich bin eine Route

Das Wetter war mir mal wieder holdt, drum konnte ich eine paar schoene Fjorde knipsen.



Morgen werde ich bei der Lesley die Vorbereitungen fuer den Heaphy Track durch den Abel Tasman Parc machen. Dann geht es uebermorgen fuer 4 Tage los. Ich werde also erst wieder in ca einer Woche was von mir hoeren lassen. Hoffen wir mal, dass die Schrottknie halten. ;-)

Also: Bleibt recht artig und recht fromm, bis nach Haus ich wieder komm..

Donnerstag, 13. März 2008

Kaikoura : 2 kotzende Ladies und 3 Spermawale

Tja, das war mein Tag in Kaikoura.
Heute morgen habe ich um 9 Uhr an einem Whale Watching teilgenommen. Dazu ging es mit einem Boot auf die See hinaus. Da in der Nacht ein Sturm draussen auf der See war, war der Seegang recht hoch. Als mir schon ein wenig schummrig wurde, fragte ich mich, wie so oft in solchen Situationen, ob ich der Einzige bin, dem es nicht so gut ging. Als ich dann 2 Damen entdeckt habe, die schon eifrig Gebrauch von ihren Kotztueten gemacht haben, fuehlte ich mich dann nicht mehr ganz so alleine.
;-)
Aber es ist soweit alles gut gegangen, und ich musste nich nochmal fruehstuecken.



Wir habe dann nach einiger Zeit insgesamt 3 Sperm Whales (Buckelwale) entdeckt.
Warum die in englischer Sprache einen so komischen Namen haben, liegt an der 1,5 Tonnen schweren Blase im Kopf, in der eine milchige Fluessigkeit ist, mit deren Hilfe der Wal besser tauchen kann.
Die ersten Walfaenger hatten die milchige Fluessigkeit fuer Sperma gehalten.
Ne, ist klar. Ist ja bestimmt sehr schlau von Mutter Natur 1500 Liter Sperma zu sammeln. Falls mal harte Zeiten anbrechen oder so... Und dann auch noch im Kopf. Sehr viel weiter kann man ja nun wirklich nicht vom Ort des Geschehens weg sein. Und wenn man sonst nix im Kopf hat, dann wenigstens was zum Fortpflanzen.. ;-)
Nenene, Englaender....



Schoen war auch der Ehemann einer der Damen mit den Magenproblemen.
Waehrend die Gute voll auf die Tuete konzentriert war, hat er die ganze Zeit begeistern an ihrer Schulter geruettelt und gesagt : "Da ist einer. Da drueben. Hast Du den gesehen". Die gute Frau hat nur mit dem Arm abweisend geschuettelt. Manchmal haben wir Maenner echt nen prima Timing... ;-)

Danach gings dann hoch nach Picton in den Malborough Sound.
Ich wollte morgen ein wenig hier durch die Gegend fahren, bevor ich wieder nach Ngatimoti zur Lesley fahren werde.

Mittwoch, 12. März 2008

Kaikora ueber den Lewis Pass / Halbzeit

Heute bin ich von Greymouth nach Kaikoura gefahren, und zwar ueber den Lewis Pass. Den bin ich am Anfang meiner Reise schon mal in entgegen gesetzter Richtung gefahren, als ich nach Hanmer Springs gefahren bin.
Auch diesmal war mir das Wetter hold und hat mir ein paar schoene Bilder beschehrt.



Morgen werde ich um 9 Uhr eine Whale Watching Tour machen, die um 9 Uhr los gehen soll. Leider war das Delphinschwimmen schon ausgebucht, so dass ich darauf verzichten muss.
Uebermorgen geht es dann nach Picton weiter, wo ich mir den Marlborough Sound ansehen werde.

Heute ist uebrigens Halbzeit.
Ich habe bereits die Mitte meiner Reisezeit erreicht. Unglaublich, wie schnell die Zeit umging, aber ich habe ja noch bescheidene 6 Wochen uebrig. Dennoch erstaunlich wie schnell das ging. Als eine Kollegin sagt, wie schnell die Zeit dann wohl umgehen wuerde habe ich das noch nicht so ganz glaube wollen. Sie hatte aber recht. Hoffen wir mal, dass die naechste Arbeitsphase vor dem naechsten Urlaub auch so schnell umgeht. ;-)

Dienstag, 11. März 2008

Arthur's Pass

Heute bin ich von Christchurch aus ueber den Arthur's Pass nach Greymouth gefahren.


Auf dem Photo kann man leider nicht sehen, wie das Gras von dem Wind gepeitscht wird und sich bewegt. Sah fast schon fluessig aus.
Der Wind haette fast einen armen Motorradfahrer von seinem Mopped geweht. Leider verschlechterte sich das Wetter stark, als ich Richtung Westen gefahren bin. Auf der Westseite war dann stroemender Regen, so dass ich dort leider keine Photos machen konnte. Der Westteil war sehr viel gruener, und sah schon richtig nach Urwald aus. Falls es morgen im Westteil trocken sein sollte, werde ich vielleicht noch mal den Arthur's Pass fahren um doch ein paar Photos von dem Westteil zu haben.

Montag, 10. März 2008

Akaroa

Hallihallo!
Gestern bin ich dann von Geraldine ueber den scenic highway nach Christchurch und weiter nach Akaroa gefahren. Akaroa ist eine franzoesische Siedlung, in der vor Jahren die Franzosen gelandet sind, um Neuseeland Ihrem Kolonialreich an zu schliessen. Dummer Weise waren sie nur 5 Tage zu spaet dran, denn die Maori hatten bereits einen Vertrag mit den Englaendern geschlossen. Pech fuer die Englaender und gut fuer mich, da die hier unten somit nicht franzoesisch brabbeln.
Akaroa ist ein stark franzoesisch gepraegter und nett an zu sehender Ort.



Danach ging es ueber einen scenic drive zurueck nach Christchurch, wo ich wieder bei Liam und Renate unter gekommen bin.

Mount Cook / Lake Tekapo

Vorgestern bin ich von Omarama erst Richtung Mount Cook gefahren. Der Mount Cook ist der hoechste Berg in Neuseeland, und ist leider wie bei mir in Wolken gehuellt gewesen.
Hier die Strecke von gestern: klick mich
Der Ausblick war da oben echt klasse, gerade auf dem Rueckweg als sich die Wolken verzogen.



Danach ging es zum Lake Tekapo und zu dem gleichnamigen Ort, wo ich ein vortreffliches Mahl geniessen durfte (Kaese/Schinken-Sandwich) ;-)



Danach ging es nach Geraldine, einem verschlafenen Ort mit einer netten Jugenherberge, die einmal ein Krankenhaus war. Und ich habe, damit ich nicht ganz aus der Form gerate, noch das oertliche Schwimmbad besucht und ein paar Runden gedreht. Ich hatte das Bad ganz fuer mich alleine. Ich habe aber schon gemerkt, dass die Form ein wenig nachlaesst. Naja, liebe Trainer.. Ihr werdet ab Mai ne Menge zu tun bekommen..

Sonntag, 9. März 2008

Otago Peninsula

Hiho!
Gestern bin ich von Milton zuerst nach Dunedin auf die Otago Peninsula gefahren. Die Halbinsel ist echt der Kracher. Richtig schoene Landschaft und das Wetter war mal wieder nett zu mir.



Anschliessend bin ich dann Richtung Omarama gefahren. Auf dem Weg habe ich noch die Moeraki Boulder am Strand besucht. Das sind haertere Steine aus haerterem Material als der Rest, und die werden ueber die Jahre aus dem Boden gespuelt und liegen nun froehlich verwitternd am Strand.

Samstag, 8. März 2008

Suedkueste

Hiho!
Gestern bin ich an der Suedkueste von Manapuori nach Milton entlang gefahren.
Ich bin den Scenic Southern Highway gefahren, der mich an ein paar schoene Stellen gebracht hat. Leider hat es noch geregnet, daher war nicht alles ganz so schoen an zu sehen. Hier aber ein netter Wasserfall:



Ich habe dann in einer urigen Herberge uebernachtet, bei der der Gastwird Schweizer war.
Langsam habe ich das Gefuehl, dass alle deutschsprachigen Menschen aus Europa bereits hier unten sind. Treffe hier laufend Schweizer oder Deutsche...

Freitag, 7. März 2008

Manapouri / Doubtful Sound

So, mal wieder was von mir, da ich hier nicht gerade mit Internetcafes hier überschüttet werde.
Vorgestern bin ich von Queenstown nach Manapouri gefahren um an dem Startpunkt fuer meine Schiffsfahrt zum Doubtful Sound zu sein. Da noch etwas Zeit war, habe ich am Abend die Glowworm Caves in der Naehe von Te Anao per Schiff besucht. Die Glühwürmchen waren Larven von einer Mückenart, die statisch an der Decke verweilten und dort Fäden, die wie Spinnenweben klebrig sind, nach unten baumeln lassen um Motten ein zu fangen. Waren also liebe Mücken, die nicht stechen. Leider waren aber Fotos streng verboten, somit habe also nix zum Vorzeigen.
So, hier sind se, viel Spass!:



Dafür war dann der Rückweg atemberaubend, da wir keine Wolke am Himmel und Neumond hatten. Damit habe ich den unglaublichsten Sternenhimmel meines Lebens betrachten können. Selbst die ganzen Japaner waren aus dem Häuschen und haben zig Fotos (mit Blitzlicht...) gen Himmel gemacht. Das Kreuz des Südens war super zu erkennen, ebenso wie die Milchstraße. War klasse..

Gestern sind wir dann mit dem Schiff über den Lake Manapouri zum West Arm gefahren, von dort aus mit dem Bus weiter nach Deep Cove um dann mit dem Schiff zum Doubtful Sound zu kommen . Oft ist dieser Fjord nebelverhangen, nur hatten wir diesmal sehr viel Glück und die Sonne schien. Die Fotos sind klasse, nur kann ich die wieder mal nicht hier hochladen. Kommen also später..

Montag, 3. März 2008

Aaaaaand ACTION !!!!

Heute war der Tag der Unvernunft, an dem ich viel Geld für kurzfristigen Spaß ausgegeben habe.
Heute morgen habe ich den Shotover Canyon Swing gemacht, eine Art Bungee, bei der das Seil aber nicht über einem, sondern in der Mitte des Canyons befestigt ist, so dass man halt auch hin und her schwingt.
Shotover Canyon Swing



Danach habe ich in einem Speedboat eine Tour durch einen Canyon gemacht. Der Fahrer hat erstaunlich viel Gas gegeben, und das war auch schon recht lustig, nur, wie bei allem Guten, war es viel zu schnell vorbei.



Morgen werde ich dann Richtung Manapouri fahren, wo ich dann ab Donnerstag eine 2-tägige Bootsfahrt zum Doubtful Sound machen werde, einem Fjord im Fjordland National Parc.
Damit habe ich mich aber auch gegen das Wildfood Festival in Hokitika entschieden. Das Wetter soll in den nächsten Tagen sehr gut hier sein, und 2 Tage im Auto zu verbringen nur um gegrillte Heuschrecken zu sehen fand ich dann doch blöd.

Makarora / Queenstown

Vorgestern bin ich von Fox Glacier bei durchgängigem Regen nach Makarora gefahren. Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich den Paul finden können und wir haben gemeinsam zu Abend gegessen.
Strecke Fox Glacier nach Makarora

Am nächsten Tag war dann Touriprogramm vom Feinsten angesagt. Da es noch geregnet hat, sind wir nach Wanaka gefahren und haben zuerst Puzzling World besucht, ein Museum, das sich mit optischen Täuschungen befasst.



Danach ging es in ein Kiwi-Kino und wir haben den Film "No country for old Men" gesehen, der neue Film von den Coen-Brüdern. Der Film war ziemlich blutig, aber dafür war das Kino echt urig. Vorallem die riesen Schokokekse waren klasse.. Mjam.



Heute habe ich dann erst mal eine kleine Wanderung in Wanaka gemacht um die maroden Knie auf die kommende 4 Tage Wanderung fit zu machen. Danach bin ich von Makaroa nach Queenstown gefahren, dem Action-Mecka von Neuseeland. Schaun wer mal, was ich so machen werde..
Strecke Makarora nach Queenstown